Dominik blubbrt
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Jump Town Bad Saulgau - Anstrengender als gedacht

22.08.2020

Das Jump Town in Bad Saulgau ist ein Trampolinpark. Doch locker flockig rumhüpfen ist nicht, die Trampolins und der dazugehörige Ninja-Warrior-Parcours sind ganz schön kräftezehrend.

Komplette Halle für uns allein

Früh morgens machten sich meine Kollegin Lisa und ich auf den Weg gen Jump Town, dort empfing uns Marcel, der fürs Marketing des Trampolinparks zuständig ist. Da die Halle erst mittags für die Öffentlichkeit zugänglich ist, konnten wir uns über die gesamte Fläche austoben wie zwei Vorschüler/innen. Zunächst mussten wir aber in die Trampolinsocken schlüpfen, um den nötigen Grip zu bekommen. Anschließend führte uns Marcel durch den Park und gab uns zu jeder Station eine Einweisung. Nur die Kletterwand ist aktuell noch aufgrund der schwierigen Hygienemaßnahmen geschlossen.

Langsam eingrooven

Dann ging es aber los und nach den ersten Sprüngen wurde schnell klar: So einfach wie es aussieht, ist es nicht. Im Freisprungbereich akklimatisierten wir uns langsam mit den Trampolins. Nach der ersten Abtastphase ging ich über in die "Tricksprünge" für Anfänger, kam mal mit dem Gesäß auf, mal mit den Knien. Von außen betrachtet sah es wohl eher so aus als hätte sich ein schwerfälliger Braunbär auf den Trampolins verirrt, doch daran denkt man in diesem Moment nicht. Überraschendweise gehört anfangs auch ein wenig Überwindung dazu sich auf sein Brotkörbchen oder den Rücken fallen zu lassen. Nachdem ich nach ein paar Minuten in der Freejump-Area nicht nur leicht aufgewärmt sondern schon beinahe nassgeschwtizt war, ging es über in den Trampolinparcours.

Verschiedene Neigungen stellen vor Herausforderung

Unterschiedliche Level und Neigungen fordern hier Geschick und es braucht ein wenig Übung, um reinzukommen. Mein persönliches Highlight war allerdings sowieso das Schaumwürfel-Bad, in das man sich reinwirft am Ende des Parcours. Diesen kann man ungefähr mit dem Sprung vom Springturm im Freibad vergleichen nur mit deutlich mehr Abfederung unter den Füßen.

Ninja-Warrior-Parcours

Der Ninja-Warrior-Trend ist unübersehbar. Auch unübersehbar: Meine erbärmlichen Fähigkeiten als Ninja. Vorstellung: Elegante, tarzaneske Überquerung des Parcours. Realität: Elefant im Porzellanladen. Diese Station verlangt einem wirklich alles ab, hier merkt man jedes Gramm, das sich zu viel in den Körper geschlichen hat. Leichtgewichtige, durchtrainierte Sportler, die mit eigenem Körpergewicht trainieren sind hier eindeutig besser aufgehoben. Dennoch packt einen schon ein wenig der Ehrgeiz und nach ein paar Versuchen (so viele sind kraftmäßig nicht drin) wird es auch spürbar besser.

Wallrun

Die Wallrun reiht sich direkt an den Ninja-Parcours an. Vielen wird die Wand aus der Sendung Ninja Warrior Gemany wohl ein Begriff sein. In Bad Saulgau stehen zwei Wände dieser Art. Die nierigere ist auch für den Laien machbar, auch wenn es ein wenig unorthodox ausschaut, die höhere stellte einen allerdings vor arge Probleme.

Wettkampfmodus an

Der letzte Bereich der Halle ist für Paare, Geschwister oder Kumpels und Kumpelinen wohl der coolste. Angefangen im Multifunktionsfeld können die Kontrahenten sich im Dodgeball oder Basketball messen. Anschließend kann man an der Interactive Wall Reaktions- und Handlungsschnelligkeit unter Beweis stellen. An der Wand sind mehrere Lichter befestigt, die beginnen zu leuchten - dann gilt es sie abzuklatschen solange bis die Zeit vorbei ist. Die Mutter der Battles wartet aber erst noch: Der Battle Beam! Auf einem Balken balancierend vesuchen die Duellanten sich mithilfe ihrer Schaumstoff-Lanze gegenseitig von der Stange zu bugsieren. Nachdem ich siegesicher zum Wettkampf mit meiner Kollegin antrat, war die Ernüchterung groß: Nachdem sie mir ihren Stab brachial ins Gesicht wuchtete (und ich stehen blieb wie ein heroischer Fels in der Brandung), verließ mich kurze Zeit später doch das Gleichgewicht und ich musste mich geschlagen geben - peinlich, peinlich!

Resumée

Unterm Strich bin ich wirklich positiv überrascht. Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, dachte aus dem Alter, in dem mir Trampolinspringen Freude bereitet bin ich raus - aber weit gefehlt. Wirklich eine coole Abwechslung zu den sonstigen Freizeitaktiviäten, zudem extrem anstrengend. Man kann hier also Spaß mit Fitness vereinen. Und fast an jeder Station bietet sich die Möglichkeit eines Wettkampfes, gerade für junge Männergruppen oder Pärchen ist das natürlich prädestiniert!


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