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Die fabelhafte Welt des Handlettering

08.04.2020

Man sieht es immer öfters in Cafés, an Schaufenstern oder auf Grußkarten – Handlettering. Tolle Kunstwerke aus Buchstaben in verschiedenen Formen und Farben. Aber, was ist Handlettering überhaupt?

Seit ein bis zwei Jahren ist Handlettering ein unübersehbarer Trend in Deutschland. Was zuerst in den Großstädten für Aufsehen sorgte, wird nun vermehrt auch in unseren Ländlichen Regionen zu einem Trend-Hobby.
Es geht es nicht um die Perfektion von Buchstaben wie z.B. auf Lebensmitteln, Schildern oder Plakaten, und es geht noch viel weniger darum, Schriften so zu lernen, wie wir es in der Schule gemacht haben – vielmehr steht das “handwerkliche” Selbermachen im Vordergrund.

Handlettering ist eine Trendbewegung, die man so auch (noch) nicht auf Wikipedia findet und beschreibt die Kunst, Buchstaben von Hand zu zeichnen, kreative Wortbilder und somit individuelle Kunstwerke zu schaffen.
Man unterscheidet zwischen den verschiedenen Formen: dem „klassischen“ Handlettering, geschrieben mit Bleistift, Buntstift, Filzstift, Fineliner, Marker oder Kreide, dem Brushlettering, geschrieben mit einem Pinsel oder einem Pinselstift und der Kalligrafie, geschrieben mit Füllfederhalter oder Spitzfeder. In diesem Bericht erfahrt ihr mehr über die Besonderheiten und Unterschiede dieser Formen:


# Handlettering
… müsste man eigentlich Pen Lettering nennen, denn meistens werden hierfür handelsübliche Stifte, wie Bleistift, Fineliner, Filzstifte verwendet. Beim Handlettering überlegt man sich im Vorfeld welche Worte man hervorheben will und hebt diese dann durch Größe, Dicke, Schmuckelemente etc. hervor. Im ersten Schritt wird ein Entwurf mit Bleistift angefertigt, anschließend wird das Lettering mit einem Fineliner nachgezeichnet. Beim Handlettering gestaltet man in der Regel einen schönen Spruch, ein Zitat oder Wort. Man kann auf weißes Papier schreiben, Tafeln beschriften oder das eigene Porzellan aufhübschen.

# Brushlettering
…entsteht – wie der Name es vermuten lässt – durch einen Pinsel oder Pinselstift, der entweder in Tusche oder Wasser-/Aquarellfarben getaucht wird. Je nach Pinselspitze (hart oder weich, Synthetik oder Natur) fällt das Lettering grober oder feiner aus. Bei dieser Schreibform können die Buchstaben als Schreibschrift miteinander verbunden werden oder lose stehen. Das Brushlettering zeichnet sich ebenso wie Kalligrafie durch die unterschiedlich dicken Auf- und Abwärtsstriche aus. Auch dieser Stil kann sowohl auf Papieren, als auch an Wänden, auf Kreidetafeln oder auf Glas angewendet werden. Wichtig ist aber auch hier, das richtige Material.

# Kalligrafie
…die klassische Kalligrafie kommt aus dem griechischen und heißt übersetzt: kalós= schön Grafie= zeichnen/schreiben und ist somit eine Kunstform die schon seit vielen Jahrtausenden besteht. Sie ist die Königsdisziplin unter den Lettering-Formen, denn das Schreiben mit einer Feder ist extrem schwierig.
Bei der klassischen Kalligrafie hat man eher ein festgelegtes Alphabet und man schreibt meistens längere Texte. Zudem ist man durch das Schreiben mit einer Feder sehr gebunden, was die Materialien angeht. Man schreibt in der Regel also meistens auf Papier oder bestenfalls auf glatten Materialien wie Marmor oder Glas.

 … eine wirkliche Koryphäe auf diesem Gebiet ist Tanja vom „Frau Hölle“-Team, wer sich also weiter inspirieren lassen möchte kann sich mal durch Ihre Arbeiten klicken
https://www.frauhoelle.com/hand-lettering/

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