Letzten Mittwoch und Donnerstag, den 06.06 und 07.06 bewältigten die diesjährigen Abiturienten eine weitere Hürde auf ihrem Weg zum Abitur: Die Kommunikationsprüfung.
„Heute Abend vollenden wir als Stufe endgültig das Bilden einer Einheit.“ – M. Lukacic
Spät auf und früh auf – passt nicht zusammen, haben wir aber geschafft. Wie, weiß im Nachhinein vermutlich keiner und Fakt ist, dass wir nach diesem Erlebnis alle in ein kollektives Koma gefallen sind.
Erwartungen hat man immer. Sie entscheiden ob man enttäuscht, glücklich oder zufrieden ist. Wird deine Erwartung erfüllt, bist du zufrieden. Wird deine Erwartung sogar übertroffen, bist du glücklich. Wird deine Erwartung jedoch nicht erfüllt bist du enttäuscht.
Heute sind wir spät auf, denn unsere Prüfungen sind nun ENDLICH vorbei!!! Die letzte Hürde, die es noch zu meistern gab, war für viele die mündliche Präsentationsprüfung.
Gestern war ich wieder spät auf… Nicht etwa weil ich über Pläne für meine Zukunft nachgedacht hatte, über meine Kursstufenzeit oder welche Serie ich als nächstes anschaue, sondern weil sich in meinem Kopf die ganze Abiturphase wiederholte.
Die Vorbereitungen laufen… die letzte Prüfung für das Abitur steht an: Die Präsentationsprüfung! Für diese Prüfung suchen sich alle Schüler, die keinen Seminarkurs vollendet haben, zuerst mal ein Fach aus, in dem sie ihre mündliche Präsentation halten wollen.
Obwohl ich letztes Jahr noch nicht im eigentlichen Abi-Stress in den Osterferien war, war ich gefühlt jeden Tag spät auf. Die Abgabe meiner Seminararbeit stand nämlich vor der Tür. Tage voller Kopfzerbrechen, Verzweiflung und gelegentlichen Hoffnungsschimmern neigten sich dem Ende zu.
Spät auf war ich, als ich am Sonntag vor der GMK-Klausur versucht habe, mir noch den restlichen Stoff ins Hirn zu prügeln. Es war schwer, genügend Motivation zum Lernen zu finden, vor allem wenn man noch Reste von der Abi-Reise mit sich schleppt. Aber dennoch konnte ich mich aufraffen, nur noch einmal büffeln und auch die letzte Klausur ist geschafft.
Die Stunden an Schlaf, die wir in den letzten 8 Tagen bekamen, lassen sich nahezu an zwei Händen abzählen: wir waren praktisch pausenlos spät auf…
Spät auf waren wenige Tage vor der Mathe-Prüfung jene Zeitgenossen, die in ein Gymnasium eingebrochen sind und dort möglicherweise die Mathe-Prüfungsbögen fotografiert haben. Bei mir stoßen solche Einbrüche auf Unverständnis, denn die letzten Jahre sollten eigentlich gezeigt haben, dass die Kultusministerien sehr pingelig mit der Geheimhaltung der Prüfungsaufgaben umgehen.
Wir haben bereits ¾ der schriftlichen Abi-Prüfungen hinter uns gebracht. Von totaler Ruhe bis kurz vor einem Nervenzusammenbruch war alles dabei. Aber wie überlebt man eine Abiprüfung am besten?
Aber letztendlich bleibt den zukünftigen Abiturienten nur zu sagen: Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen, denn Hektik nutzt nichts!
Ich bin frühzeitig in der Schule, höre Musik und rede mit jemandem aus meinem Kurs über unsere Vorbereitung und was wir so erwarten. Dann wird es langsam Zeit und wir gehen in Richtung Prüfungsraum wo die anderen schon warten.
„Um was ging es in dem Text? Ich hab nichts verstanden.“ Erwartung und Realität stimmten nicht ganz überein!
Es ist 13 Uhr! Fünf Stunden Deutsch-Abi sind vorbei. Check! Und weiter geht’s im Programm: Mathenachhilfe. Keiner hat gesagt, dass das Abi ein Spaziergang ist. Nach einer kurzen Verschnaufpause fällt mir spätauf das Englisch-Abi ein.
Der Tag des ersten Abiturs ist endlich gekommen. Jeder Platz war mit einem Namensschild versehen und das was ich vermeiden wollte geschah: Ich saß in der ersten Reihe direkt vor dem Lehrerpult.
Irgendetwas stimmt heute nicht. Die Stimmung in der Klasse ist ganz anders. Woran liegt es? Der Countdown läuft! Langsam wird einem der Ernst der Lage bewusst. Die Angst macht sich in einem breit...
Spät auf kann es bekanntlich sehr schön sein… Mich hat allerdings keiner gefragt, ob ich gerne spät auf hellwach im Bett liegen möchte, circa 4 Tage vor dem schriftlichen Abitur. Und hätte man mich gefragt: Nein Danke!
Zusammenfassend kann gesagt werden: Wir alle können es kaum erwarten bis es endlich losgeht und die Lernerei ein Ende hat: Wir freuen uns auf das was nach dem Abi auf uns wartet!
Mein Tag beginnt schon sehr früh mit Musik: Also warum nicht auch während dem Lernen Musik hören? Ich hatte immer das Gefühl, dass mich Musik beim Lernen ein bisschen motiviert. Aber ist das wirklich hilfreich?
Wir sind spät auf, zum Lernen, und spät dran, mit dem Lernen… Eine Frage kommt immer und immer wieder: „Wie läuft’s denn bei dir so?“ Ja, erstmal harmlos. Tatsächlich aber reibt sie an den Nerven und setzt jeden unter Druck…
Der Osterstress ist vorbei und das Abitur rückt immer näher. Von allen Seiten hört man Fragen von Unwissenden, ob man nun endlich die Abi-Prüfungen hinter sich hätte. Von wegen! Das Schlimmste steht erst noch bevor.
Für Englisch eine komplette Zusammenfassung und Charakterisierungen zu den Abi-Themen, in Mathe Geometrie, Analysis und Stochastik – zu jedem Thema das Wichtigste erarbeiten und viele Übungen machen.
Ehrlich gesagt habe ich mir diese Feiertage ein wenig anders vorgestellt: Ich habe mir vorgenommen wenigstens ein wenig zu lernen. Das war definitiv nicht der Fall, aber ich bin froh darüber, denn die Lernauszeit tut ziemlich gut...
Am Ende des Tages war ich also wieder genauso klug wie am Anfang. Meine einzige Erkenntnis: „Du musst endlich anfangen zu lernen!“ Bei so vielen Themen werde ich auch gleich morgen beginnen –Versprochen!
Ein lauter Knall, dann zwei, dann drei und immer mehr. Es ist 00:00 Uhr und ich liege schlaflos in meinem Bett. Meine Freunde sind gekommen, um mich an meinem achzehnten Geburtstag zu überraschen...