Nachteule-Abiwahn blubbrt
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Endlich 18, Zeit für Ablenkung

Nachteule-Abiwahn
27.03.2018

Ein lauter Knall, dann zwei, dann drei und immer mehr. Es ist 00:00 Uhr und ich liege schlaflos in meinem Bett. Meine Freunde sind gekommen, um mich an meinem achzehnten Geburtstag zu überraschen...

Ein lauter Knall, dann zwei, dann drei und immer mehr. Es ist 00:00 Uhr und ich liege schlaflos in meinem Bett. Meine Freunde sind gekommen, um mich an meinem achzehnten Geburtstag zu überraschen.
Achtzehn, endlich erwachsen und frei sein, der erste Gedanke, der einem in den Sinn kommt. Autofahren, in Clubs kommen – ohne Angst zu haben erwischt zu werden – und tun und lassen können, was man will. Einige Sekunden zuvor war dieses positive Denken für einen Augenblick nicht vorhanden. Ein kurzer Moment von Panik kommt über mich und lässt mich an die „schlechten“ Seiten mit 18 denken. Ob Strafmündigkeit oder die Vollmacht über das eigene Bankkonto. Ich fühle mich diesen Verantwortungen absolut nicht gewachsen!
Doch für diese Gedanken bleibt wenig Zeit, als ich draußen von einem singenden Haufen mit „Happy Birthday to you!“ und einem Kuchen empfangen werde. Spät auf in der Nacht noch das erste Mal ohne einen Elternteil Auto zu fahren oder die Erkenntnis, dass man mit den ganzen älteren Freunden endlich in Clubs ab 18 kommt, ist ein überwältigendes Gefühl. Es verwirft sämtliche Gedanken, selbst die des kurz bevorstehenden Abiturs. Denn die Tatsache, dass mein 18ter Geburtstag kurz vor dem schriftlichen Abitur ist, ist für mich dennoch kein Anlass ihn nicht zu feiern. Ablenkung muss sein und das am besten in dieser Form! Durch die komplette 12. Klasse ziehen sich die Geburtstagsfeiern. So muss man sich kein Wochenende überlegen, wo man hingehen soll oder was los ist. Man ist immer auf einem anderen Geburtstag und man kann wirklich sagen, dass jeder gut ist, denn es sind meistens die gleichen Leute da, die jedes Fest gut machen. Im Gegensatz zu den Partys ist die Schule mit der Zeit immer weniger gut besucht, da man selbst die Möglichkeit hat, eine Entschuldigung zu unterschreiben, was für viele Anlass ist, gelegentlich zu Hause zu bleiben. Es sei denn es sind wichtige Stunde für die anstehenden Abiturprüfungen, da sind dann doch die meisten „erwachsen“ genug um zu wissen, dass es wichtig ist und man in die Schule gehen sollte.

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