Nachteule-Abiwahn blubbrt
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Musik oder Stille beim Lernen?

Nachteule-Abiwahn
14.03.2019

Und es geht schon wieder los… Montagmorgen, 06:50 Uhr. Der Radiowecker holt mich mit einem lauten „I’m walking on sunshine“ aus den Träumen. Jedoch komme ich nicht aus den Federn, da ich gestern spät auf war, um den Schulstoff für heute vorzubereiten.

Als plötzlich Helene Fischer ertönt, schrecke ich auf und denke zurück an die erst vor kurzem geendete Fasnet. Für uns alle war diese die letzte turbulente und laute Auszeit für eine ganze Weile und der allerletzte Weckruf für die Abi-Vorbereitung, weshalb allmählich bei fast jedem Panik ausbricht. Jetzt aber schnell richten und ab in die Schule, denn ich bin spät dran. Dort angekommen merke ich, dass der Ernst des Lebens wieder in die Köpfe der Elite einzieht. Der Unterricht wird mit gewohnter Stille fortgesetzt. Der ein oder andere Ohrwurm ist aber noch vom Morgen oder der Fasnet übriggeblieben und muss Platz machen für die letzten abiturrelevanten Themen.

Wieder zuhause angekommen, werden die mittäglichen Hausaufgaben durch entspanntes Musikhören aufgeschoben. Hierbei ist es eigentlich egal, welche Musik gehört wird. Ob Rammstein oder Pop, HipHop oder Techno… alles ist möglich und jeder präferiert eine andere Musikrichtung. Hat man sich dann nach einer Weile doch dazu aufgerafft, mit den Hausaufgaben anzufangen, muss man dafür sorgen, dass die fröhliche Stimmung erhalten bleibt. Deshalb läuft die Musik im Hintergrund erstmal weiter. Von den Hausaufgaben geht es nun über in die Abi-Vorbereitung, wobei Konzentration das wichtigste ist und die Songs zum Mitsingen und zum Feiern im Hintergrund eher unangebracht sind. Viele Jahre sind vergangen, bis ich freiwillig auf die Musik im Hintergrund verzichten konnte. Lange habe ich mir eingeredet, dass ich mich trotzdem oder gerade deswegen gut konzentrieren könne, jedoch ist eher das Gegenteil der Fall, doch bei nicht besonders herausfordernden Hausaufgaben kann ich mich bis heute nicht von der Musik trennen.

Lieder mit Texten sind beim Pauken für Deutsch, Englisch und Co. ganz besonders wenig zu empfehlen, sie nur führen zu Satzbaufehlern (). Um das beste Lernergebnis zu erzielen, sollte man mit Konzentrationsmusik oder ganz ohne Musik lernen. Für letztere gibt es auf diversen Musikstreamingdiensten oder auch auf YouTube vorgefertigte Playlists, die man einfach nebenher laufen lassen kann. Doch dadurch wird man gezwungenermaßen mit einem neuen Problem konfrontiert: Mit der Ablenkung, die man durch das Handy oder den Computer erfährt. Bei Musik dieser Richtung schweifen allerdings auch gerne die Gedanken ab. Am Ende muss jeder für sich selbst wissen, ob er immun dagegen ist und sich die Frage darüber, wie man am besten lernt, selbst beantworten.

In unserer vergangenen Schulzeit haben wir alle einen Weg gefunden - ob mit oder ohne Musik. Für uns alle wäre es allerdings schön, wenn wir unsere Lernstrategien noch verbessern könnten. Überlegt euch doch mal, ob ihr morgen mal die Musik weglasst!


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