Nachteule-Abiwahn blubbrt
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Produktivität über den Tag hinweg

07.03.2019

Die Produktivität eines Menschen am Morgen ist einzigartig. Als erstes ist es wichtig, genügend geschlafen zu haben. Dies ist normalerweise frühestens um neun Uhr der Fall, oft muss man aber bis zwölf Uhr schlafen, um fit zu sein. Da dieser Text die Morgenstunden behandelt, gehen wir optimistisch von ersterer Uhrzeit aus.

Ist ein Mensch erstmal aufgestanden, führt er ein morgendliches Ritual durch. Dies beinhaltet Taten wie Frühstücken, die Klamotten wechseln, sich Waschen (mit oder ohne Dusche), Haustiere füttern, sich schminken und andere Aktivitäten. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, welche davon in welcher Reihenfolge und mit welcher Intensität ausgeführt werden. Die Morgenroutine kann weit über zwei Stunden dauern oder nur wenige Minuten. Wir gehen von ca. einer Stunde aus, damit hoffentlich kein Stress entsteht. Wenn man sich dann um ca. zehn Uhr an die zu erledigende Arbeit setzen könnte, müsste man wach, entspannt, voller Energie und guter Laune sein.

Eigentlich sollte kaum Zeitdruck vorhanden sein, da man ja eigentlich noch den ganzen Tag vor sich hat. Genau hier liegt aber das Problem. Der Mensch ist ein bequemliches Geschöpf und wird versuchen, sich vor seinem Gewissen zu rechtfertigen, warum man jetzt nicht arbeitet, sondern andere Dinge macht. Denn meistens hat man gerade auf diese wichtigeren Arbeiten keine Lust. Und ohne direkten Druck gibt das Gewissen nach. So verstreicht schließlich auch der Rest des Morgens, welchen man gewiss auch schon ab sieben Uhr hätte nutzen können, aber wer will das schon…

Über den Tag hinweg, reißt man sich doch noch irgendwie zusammen und bleibt voraussichtlich bis spät auf um Arbeiten fertigzustellen, denn natürlich will jeder produktiv sein. Ist man es nicht, hat man nämlich ein mehr oder minder schlechtes Gewissen. Die einzigen Ausnahmen: Die Arbeit wurde entweder schon erledigt oder es überschneiden sich 20 verschiedene Projekte, wodurch eine Art Raum-Zeit Krümmung entsteht, durch die man es irgendwie schafft einen Essay, eine GFS, eine Präsentation und die gesamte Seminararbeit innerhalb eines einzigen Abends zu schreiben. Das sind aber Ausnahmezustände. Alle anderen Abende sehen ungefähr so aus: Das Buch/Heft wird schön ordentlich auf den Tisch gelegt. Gleich wird man mit den Hausaufgaben angefangen, doch davor noch ein letzter Blick aufs Handy. Man will doch schließlich nicht während der Arbeit gestört werden…

Wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich noch den Freunden Bescheid geben, wie unfassbar viel Arbeit man gleich erledigen wird. Jetzt wird aber erstmal ein Überblick darüber verschafft, was getan werden muss. Es wird also zum fünften Mal lustlos durchs Buch geblättert. Zu diesem Zeitpunkt geben viele Schüler schon auf und fragen bei diversen „Ehrenmännern/-frauen“ nach, ob sie ,,die Hausi gschwind schicka kennet“.

Alle anderen Schüler betreten einen Zustand, den vietnamesische Mönche für Jahrzehnte ihres Lebens versuchen zu erreichen. Einen Ort jenseits physischer Limitationen. Einen Ort, der über die Metaebene unseres Geistes weit hinausgeht und nach circa einer Stunde in diesem Zustand voll mit intensiver Beschäftigung mit dem Gedanken daran, in näherer Zukunft in Erwägung zu ziehen vielleicht mit der Arbeit anzufangen, haben sich jene Schüler auf jeden Fall eine Pause verdient. Nach dieser denkt man sich dann: „Ach egal, der Tag ist sowieso schon gelaufen. Ich hab auch morgen noch Zeit dafür.“
 

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