Verena blubbrt
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Kelda zieht um

11.05.2020

Zugegeben, im ersten Moment hört sich das nach Kistenpacken und Umzugswagen an. So war es natürlich nicht, obwohl auch so ein Pferdeumzug ein bisschen geplant sein muss.

Und hätte ich es mir aussuchen können, dann hätte ich uns beiden diese Aktion gerne erspart, aber manchmal kommt es im Leben eben anders als man denkt. Nachdem Kelda auf dem alten Hof immer wieder von anderen Pferden getreten und gebissen wurde, die Blessuren jedes Mal schlimmer wurden – ja auch Tiere können grausam sein- und die Tierarztrechnungen kaum noch bezahlbar wurden, habe ich mich entschieden, Kelda auf einem anderen Hof unterzustellen. Zwar können Pferde nicht sprechen, aber man konnte ihr ansehen, dass sie sich auf dem alten Hof nicht mehr wohlfühlte. Immer wieder habe ich aus der Entfernung beobachtet, wie sie von der Futterraufe von anderen Pferden vertrieben wurde. Auch wenn der Hof an sich einen tollen und sauberen Eindruck machte, manchmal muss man eben die Reißleine ziehen und das habe ich dann schlussendlich auch gemacht.

Einen neuen Hof zu finden, war gar nicht so schwer, wie man vielleicht denkt. Manchmal muss man einfach das Glück auf seiner Seite haben und im richtigen Moment, die richtige Person um Rat fragen. Denn wie der Zufall es so wollte, haben zwei Freundinnen einen Stallplatz auf ihrem Hof freigehabt, der zwar etliche Kilometer vom alten Hof entfernt war, aber das war mir egal. Ein Platz war also schnell gefunden. Nur wie bekommt man das Pferd auf den neuen Hof, wenn es partout keinen Schritt in den Anhänger machen will? Richtig, man reitet. Und das haben wir dann auch getan. Es hat zwar einige Zeit gedauert, bis wir endlich am Ziel waren, aber es hat sich schlussendlich gelohnt. Ganz gespannt war ich, ob Kelda die neue bzw. alte Heimat wiedererkennen würde, denn nur wenige Häuser vom neuen Hof entfernt, ist sie vor 13 Jahren geboren worden. ... Ich glaube ja, dass sie es gespürt hat, denn als wir daran vorbeigeritten sind, hat sie ihre Ohren gespitzt und interessiert den Stall und die Weide gemustert. Aber gut, es kann auch Zufall gewesen sein…

Nachdem wir also den Ritt gut überstanden hatten, habe ich ihr das neue Zuhause gezeigt und sie am Ende auf der Weide rennen lassen. Sie ist losgestürmt, hat Bocksprünge gemacht und sich auf dem Boden gewälzt. Ein Zeichen, dass sie sich wohlfühlt und ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

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