Verena blubbrt
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Warum ein Isländer?

17.04.2019

Es war wahrscheinlich eher der Zufall, der meine Liebe zu Islandpferden entflammt hat.

Mit elf Jahren hatte ich meine Eltern endlich davon überzeugt, dass ich anfangen durfte zu reiten. Wir sind dann losgezogen und haben uns verschiedene Pferdehöfe in der Region angeschaut. Doch schnell stand fest, dass ich auf einem Islandpferdehof ganz in der Nähe meine erste Reitstunde nehmen durfte. Meine Eltern waren ganz erleichtert, denn für sie hatten Islandpferde eine ganz überschaubare Höhe, so dass, wenn man unfreiwillig absteigen musste, die Fallhöhe nicht allzu hoch war… Dass das trotzdem ziemlich weh tun kann, musste ich ein paar Wochen später erfahren. Doch aufgeben war keine Option. Ich kann gar nicht genau sagen, was mir so gut an Isländern gefällt. Es ist einfach ihr Charakter, die besonnene Art, ihre tolle Gangart und ihr niedliches Aussehen, das mich jedes Mal aufs Neue begeistert.

Über Umwegen zu Kelda

Mit 13 Jahren und zwei Jahren Reiterfahrung wurde ich gefragt, ob ich auf einem anderen Hof eine Reitbeteiligung mit einem jungen Araber-Wallach haben möchte. Ein verlockendes Angebot, denn so bekam ich auch mal die Chance, außerhalb der Reitstunden (die hatte ich auf dem Islandhof weiterhin), ein bisschen zu üben. Doch lange ging das nicht gut. Angenik, ein pechschwarzer, wunderschönen Araber, der so nervös war, dass er nicht einmal ruhig stehen konnte und nur so voller Energie strotze, war dann doch eine Nummer zu groß. 

Und nicht nur für mich. Nachdem er immer wieder beim Ausreiten mir und auch den Besitzern durchgegangen war und man froh sein musste, wenn man ohne Knochenbrüche am Hof zurückkam, entschlossen sie sich, Angenik an erfahrene Reiter zu verkaufen. Eine gute Entscheidung, denn weder er noch seine Besitzer waren glücklich über die Situation. So endete zwar meine Reitbeteiligung, aber der Wunsch nach einem eigenen Pferd wurde größer und größer…

Mit Kelda unterwegs…

Als ich Kelda zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Pferd einmal besitzen möchte. Auf dem Hof gab es fünf Fohlen, die zum Verkauf standen. Doch bei Kelda war es „Liebe auf den ersten Blick“. Zwar musste ich am Anfang ziemlich viel Überzeugungsarbeit leisten, aber schließlich hatte ich meine Eltern soweit, dass ich mir Kelda kaufen durfte. Zu dem Zeitpunkt war ich fast 15 Jahre alt und hatte weder einen Führerschein, noch Erfahrung mit der Erziehung von Pferden. Eine spannende Zeit begann, aber ich wusste, dass ich das schaffen würde… Das ist jetzt zwölf Jahre her und ich bereue keinen einzigen Tag- auch wenn es manchmal nicht ganz einfach ist…

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