Die Breitenbergwanderung

20.01.2020

Fast 1000 Meter hoch und wieder runter. Warum tut man sich so etwas freiwillig an?

Der Breitenberg ist der "Hausberg" von Pfronten im bayerischen Teil der Tannheimer Berge. Mich verschlug es dort am letzten Sonntag mit zwei Freunden als Teil meiner Vorbereitungen zum Allgäu Triathlon 2020. Spontan hatten wir ein paar Tage vorher diese Tour geplant. Das finde ich immer am schönsten. Nicht zu sagen "Laß uns mal..." oder "Wer hat wann Zeit zu...". Einfach machen! Zeitpunkt festlegen und wer Zeit und Lust hat kommt mit.

Das Wetter war morgens, als wir um 09:00 los fuhren, sehr neblig. Kurz vor dem Ziel jedoch war es von jetzt auf gleich wunderschönes Wetter mit Sonnenschein. Wir parkten direkt unten am Sessellift und starteten unsere Tour mit steten Schritten Richtung Gipfel.

Kurz vor dem Gipfel mussten wir noch eine komplett verschneite steile Passage hoch. Für mich, der nicht komplett schwindelfrei ist, eine Herausforderung. Es klappte aber ohne Rutschen und Stürzen.

Ich freute mich quasi vom Start weg auf eine zünftige Jause in der Ostlerhütte. So eine Brotzeit schmeckt ja mindestens doppelt so gut nach so einer Wanderung. Als wir jedoch oben angekommen im Außenbereich Platz nahmen hatte ich plötzlich Lust auf einen heißen Eintopf. Schön heiß musste er sein da es am Gipfel sehr windete und es doch recht kalt war.

Ein kaltes Helles gesellte sich zum Eintopf und es schmeckte einfach klasse. Als ich dann kurz drauf noch am Nebentisch eine Speckknödelsuppe sah, bestellte ich diese auch noch und war danach pappsatt und bereit für den Abstieg.

Als wir dann wieder an diese steile Stelle kamen war für mich klar: Ich gehe diesen Weg nicht!!!!! Wenn man da einmal ins Rutschen kommt ist es rum. Also wollte ich diesen Teil mit dem Sessellift fahren. Bis zur Mittelstation. Die 6,40 € waren mir das mehr als wert. Als ich dann aber mit dem Sessellift über eine Bergkante fuhr, erkannte ich, dass ich lieber fünfmal die steile Passage hoch und wieder runter gelaufen wäre! Mann, ging das weit runter. Ich erwähnte ja bereits, dass ich nicht ganz schwindelfrei bin. Ich hielt mich sowas von fest an der Stange im Lift fest, dass ich Krämpfe bekam. Als ich dann aber zur Seite schaute, statt nach vorne, ging es.

Ab der Mittelstation gingen wir dann wieder gemeinsam talabwärts. Etwa 2 Kilometer vor dem Ziel merkte ich es dann aber echt in den Schenkeln und Waden. Wieder am Auto angelangt war ich echt froh, dass die Wanderung ein Ende hatte. Insgesamt war es aber eine echt schöne Wanderung mit zwei klasse Freunden. Die Gespräche und die Diskussionen waren sehr interessant und wir lachten viel.

Insgesamt waren wir etwa 5 Stunden unterwegs und bewältigten ca. 1000 Höhenmeter.

Eine Wanderung mit guten Freunden. Was will man mehr an einem schönen Tag.

Am nächsten Tag hatte ich einen Muskelkater, der sich von und zu schrieb. Mannomann, ich konnte Treppen nur noch Stufe für Stufe hochgehen und runter ging ja mal gar nicht! Das waren vielleicht Schmerzen. Da bei mir der Muskelkater eigentlich am 2. Tag nach der Anstrengung am Schlimmsten ist, dachte ich mir so, oh je mir graut es schon vor morgen. Hab mir dann noch Pferdesalbe gekauft und abends ordentlich eingecremt. Am nächsten Tag war es zwar noch schlimm, aber erträglicher als am Vortag und ich ging die Treppe wieder gazellenhafter hinauf. Das kommt einfach davon wenn man diese Bewegung, sprich Wandern bzw. nach oben wandern, einfach zu selten macht. Da wir aber nun eh eine WhatsApp Gruppe gegründet haben, um uns regelmäßig zum Wandern zu treffen, dürfte sich das Problem bald auch von selbst lösen.


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